Nach Ancelotti-Entlassung: Bayern gewinnt rückwirkend gegen Paris 4:3

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Nyon (dwp) – Die UEFA-Leitung hat das Ergebnis der Champions-League-Begegnung zwischen Bayern München und Paris Saint Germain rückwirkend auf 4:3 korrigiert. Damit reagiert der Fußballverband auf die konsequente Entscheidung des Bayern-Vorstands, den einzigen Schuldigen an der 0:3-Niederlage der Münchner am Mittwoch – Carlo Ancelotti – fristgerecht bestraft zu haben. Mit jedem anderen Trainer, so die UEFA-Vertreter, wäre die Begnung mit 4:3 für die die Bayern ausgegangen.

„Klar, Paris SG verfügt über einen sehr guten Kader und sollte nicht unterschätzt werden“, räumt UEFA-Chef Aleksander Čeferin ein. Doch die jüngste FC-Niederlage sei einzig und allein Ancelotti zu verdanken und mit dem schnellen Eingreifen des Bayern-Vorstands nun revidiert.

Sowohl Karl-Heinz Rummenigge als auch Bayern-Chef Uli Hoeneß sind mit dem korrigierten Ergebnis durchaus zufrieden. „Natürlich, fünf oder sechs Tore wären noch schöner gewesen, aber wir sind schon froh, rechtzeitig gehandelt zu haben, um wenigstens die vier zu bekommen“, fasst Hoeneß die Lage zusammen. Und tatsächlich: Hätten die Bayern sich mit der Entlassung Ancelottis nur wenige Stunden mehr Zeit gelassen, wäre die übliche Karrenzzeit für Ergebniskorrekturen der UEFA bereits verstrichen.

Wer der nächste Bayern-Trainer sein wird, ist bislang nicht bekannt. Einzig die Tatsache, dass Uli Hoeneß in seiner Wurstfabrik ab sofort auch vegane Würste herstellen lässt, lässt so manchen Bayern-Fan aufhorchen.

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