Mut zur Armut: Philipp Rösler verteidigt sich im Interview

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Rösler - Armutsbericht - Interview - Satire
Zeigt Armut in Deutschland: Philipp Rösler (FDP)

Nach viermonatigen Unstimmigkeiten zwischen Arbeitsministerin von der Leyen (CDU) und Teilzeitkorrektor Philipp Rösler (FDP) ist der Armutsbericht schließlich erschienen. Die Kritik einer Kastration der ursprünglichen Fassung weist der Vizekanzler als Wahlkampfgetöse und Armengefasel zurück. Wir luden Rösler zu einem klärenden Interview¹.
|BERLIN|ndw

[toggle title="Guten Tag, Herr Rösler. Die Formulierung ‚Die Privatvermögen in Deutschland sind sehr ungleich verteilt.‚ ist im Zuge ihrer Überarbeitung einer Relativierung gewichen, die zudem am schwer ersichtlichen Ende des Berichts platziert wurde."]Ich bin gar nicht so überarbeitet, wie Sie denken, Herr Federmann.[/to[/toggle]

[tog[toggle title="Gemeint war ihre langwierige Überarbeitung des Armutsberichts, Herr Rösler."]so. Die Behauptung, der Satz sei gewichen, höre ich nicht zum ersten Mal. Doch die FDP verschließt nicht die Augen vor der Wirklichkeit. Ich habe noch einmal nachgeschaut und siehe da – der Satz ist drin. Zwar ganz am Schluss, in kleiner Schrift und in Vietnamesisch – aber er ist drin.[/toggle[/toggle][toggle [toggle title="‚Eine solche Einkommensentwicklung verletzt das Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung und kann den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden.‚Obwohl in der ursprünglichen Version formuliert, taucht dieser Satz in der Finalfassung schlicht nicht mehr auf. Wollen Sie die Menschen vor ihrer eigenen Wahrnehmung schützen?"]age möchte ich mit einer Gegenfrage beantworten: Ist Ihnen mitten im Bundestag schon einmal die Hose runter gezogen worden und die anderen haben alle ganz fies gelacht?[/toggle] verschließt nie die Augen vor der Wirklichkeit.[/toggle]

fed; ¹hypothetisches Interview, Artikelbild: © World Economic Forum, CC BY-SA 2.0

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