NSA macht Al-Qaida für Schneechaos verantwortlich

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BOSTON/NEW YORK · Erst Wolgograd, dann Boston: Der heftige Schneesturm im Nordosten der USA geht nach Angaben von amerikanischen Geheimdienstexperten auf das Konto der Al-Qaida. Demnach habe die berüchtigte Terrororganisation das für den Wochentag Freitag ungewöhnliche Schneechaos seit Jahren akribisch geplant. Schätzungen zufolge seien Hunderte warm angezogene Terroristen an der Ausführung beteiligt gewesen.

Gecancelte Flüge, geschlossene Schulen, zwei Anzeigen wegen kalter Hände: Das ist die Bilanz, die der Schneechaos-Terroranschlag im Nordosten der USA bislang hinterließ. Laut der Tagesschau „fielen allein in Boston im Bundesstaat Massachusetts bis Donnerstagabend (Ortszeit) innerhalb weniger Stunden fast 20 Zentimeter Neuschnee“. Genau dieses „plötzliche Erscheinen des Schnees“ sei es gewesen, das die Beamten der National Security Agency (NSA) stutzig machte. Die hervorragende Arbeit der Agentur und ein im Fundbüro abgegebener Ausweis eines Arabers ließen schnell auf Al-Qaida schließen.

Unterdessen bekundeten zahlreiche Staaten, darunter auch die Bundesrepublik, ihre Anteilnahme an dem Verbrechen. Laut der Tagesschau entschuldigte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel sogar für die letztjährige Kritik an dem US-amerikanischen Geheimdienst. Sie habe die Notwendigkeit dieser Organisation damals „stark unterschätzt“ und freue sich nun auf eine engere Zusammenarbeit in der Zukunft. Von einer Schließung der eigenen Botschaft wolle die Bundesrepublik jedoch, trotz mehrerer ausgerutschter Diplomaten, vorerst absehen.

Satire - Online - Nachrichten - Magazinfed; Artikelbild: Screenshot – tagesschau

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